Gegen den Missbrauch von Werkverträgen - CGM fordert Konzept von der Bundesregierung
11.06.2013 - Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) fordert die Bundesregierung auf, so schnell wie möglich ein Konzept gegen den Missbrauch von Werkverträgen zu erarbeiten. „Auf dem Arbeitsmarkt schießen seit einiger Zeit Werkverträge wie Pilze aus dem Boden. Dadurch werden Stammarbeitsplätze vernichtet und Lohndumping breitet sich aus“, konstatiert der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen.
Maiaufruf der CGM: „Eine Frage der Gerechtigkeit“
30.04.2013 - Der Tag der Arbeit hat für die christliche Gewerkschaftsbewegung einen ganz besonderen Stellenwert. Alle Jahre wieder sieht sich auch die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) in der gesellschaftlichen Verantwortung, die Bedeutung des 1. Mais für die organisierte Arbeitnehmerschaft in Erinnerung zu rufen. „Im weitesten Sinne ist die Geschichte der Arbeitnehmerbewegung auch eine Geschichte des Kampfes um die Demokratie und den Sozialstaat“, stellt der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen fest.
Martin Ocker in den ZF-Aufsichtsrat gewählt - CGM gratuliert zur Wiederwahl
12.04.2013 - Bei der Wahl des Aufsichtsrats der ZF Friedrichshafen AG im Graf-Zeppelin-Haus wurde Martin Ocker von der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) nach 2008 zum zweiten Mal in das Kontrollgremium von ZF gewählt. Ocker, Betriebsrat der ZF Lenksysteme GmbH in Schwäbisch Gmünd und Bezirksvorsitzender der CGM Ostwürttemberg, ist einer von sechs Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat, dem er nun für mindestens weitere fünf Jahre angehört.
„Wir sind raus“ - Für die CGM endet die Tarifarbeit in der Zeitarbeitsbranche
28.03.2013 - Zum 31.03.2013 endet das Engagement der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) in der Zeitarbeit endgültig. „Alle Tariferträge sind gekündigt, wir sind raus“, verkündete der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen kurz vor Antritt des Osterurlaubes.
CGM bei Aufsichtsratswahlen am Bodensee erfolgreich: Franz Benz und Andreas Bemerl in den Aufsichtsräten von Engine Holding, MTU und Tognum vertreten
13.03.2013 - Bei den Aufsichtsratswahlen der Engine Holding GmbH, der MTU Friedrichshafen GmbH und der Tognum AG ist nicht nur die relativ hohe Wahlbeteiligung von 58 Prozent erfreulich, sondern vor allem der Erfolg von Franz Benz, Vorsitzender des CGM-Bezirksverbandes Friedrichshafen/Ravensburg und seit vielen Jahren Betriebsrat bei MTU, sowie Andreas Bemerl, auch Mitglied im CGM-Bezirksvorstand und langjähriger Betriebsrat bei Tognum.
CGM fordert soziale Komponente - Große Tarifkommission formuliert Tarifforderungen
07.03.2013 - Die Große Tarifkommission der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) spricht sich dafür aus, in der anstehenden Tarifrunde eine soziale Komponente bei den Entgelterhöhungen einzubauen. „Die steigenden Lebenshaltungskosten, vor allem bei den Mieten und Energiekosten, belasten die unteren Einkommen überproportional. Deshalb setzen wir uns in dieser Tarifrunde für eine Entgelterhöhung mit einer sozialen Komponente ein“, formuliert der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen die Forderung der Großen Tarifkommission der CGM.CGM zum Welttag der menschenwürdigen Arbeit : „Leistung muss sich lohnen – überall auf der Welt“
Stuttgart, 07.10.2012. Am heutigen "Welttag der menschenwürdigen Arbeit" bekräftigt die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM), dass sich Leistung lohnen muss. „Erwerbsarbeit erhält ihre Würde durch angemessene Bezahlung“, stellt der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen fest. „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Mindeststandards im Arbeitsleben überall auf der Welt eingeführt werden.“
Als oberste Priorität betrachte er hierbei die weltweite Abschaffung von Kinderarbeit. „Dass im 21. Jahrhundert immer noch in vielen Teilen der Welt Kinder arbeiten müssen, ist nicht hinnehmbar.“ Zwar hätten bereits viele Länder die ILO-Konvention 182 zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit unterschrieben und ratifiziert, das reiche aber noch lange nicht aus.
Für Deutschland, aber auch für die meisten anderen Länder der Welt, sieht Ewen vor allem Nachholbedarf in einer gerechten Bezahlung: „Es gibt immer mehr Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich, immer mehr Zeitarbeits- und Werksvertragsarbeitsplätze sowie immer mehr befristete Arbeitsverhältnisse. Damit kann man keine Familie planen oder ernähren. Und einen ausreichenden Rentenanspruch kann man sich dadurch auch nicht aufbauen.“ Es gelte deshalb, diesem Trend entgegenzusteuern und dafür zu sorgen, dass unbefristete und gerecht bezahlte Arbeitsplätze wieder die Regel seien. „Arbeit muss sich lohnen. Das Lohnabstandsgebot muss wieder konsequent eingehalten werden“, fordert Ewen. Seit Einführung der Hartz-Gesetze habe sich die Politik in Deutschland zunehmend vom Lohnabstandsgebot verabschiedet. Mittlerweile arbeiten rund 4,6 Millionen Vollzeitbeschäftigte im Niedriglohnsektor. „Immer mehr Arbeitnehmer müssen sich ihren Verdienst vom Staat aufstocken lassen. Damit subventioniert der Staat indirekt einige Unternehmen, die dann aber satte Gewinne einfahren. Wenn wir weiter so machen, hält das unser Sozialsystem nicht mehr lange aus.“
Aus diesem Grund spricht sich die CGM auch nachhaltig für die Einführung der allgemeinen verbindlichen Lohnuntergrenze aus. „Eine Lohnuntergrenze sorgt nicht nur dafür, dass Arbeitnehmer in die Lage versetzt werden, sich und ihre Familien ohne Zuzahlung des Staates zu ernähren, sie verhindert auch Altersarmut“. Auf die Idee einer Zuschuss- oder Grundrente käme man nur deshalb, weil so viele Menschen ein Leben lang arbeiten und im Anschluss trotzdem nicht genügend Rente beziehen würden. „Es kann nicht sein, dass es einen zunehmenden Reallohnverlust gibt und der Staat immer mehr zuzahlen muss. Von Arbeit muss man leben und einen ordentlichen Rentenanspruch aufbauen können“, so die abschließende Forderung Ewens zum Welttag der menschenwürdigen Arbeit.
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| Veröffentlicht 14:27:37 07.10.2012 |