Maiaufruf der CGM: „Eine Frage der Gerechtigkeit“
30.04.2013 - Der Tag der Arbeit hat für die christliche Gewerkschaftsbewegung einen ganz besonderen Stellenwert. Alle Jahre wieder sieht sich auch die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) in der gesellschaftlichen Verantwortung, die Bedeutung des 1. Mais für die organisierte Arbeitnehmerschaft in Erinnerung zu rufen. „Im weitesten Sinne ist die Geschichte der Arbeitnehmerbewegung auch eine Geschichte des Kampfes um die Demokratie und den Sozialstaat“, stellt der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen fest.
Martin Ocker in den ZF-Aufsichtsrat gewählt - CGM gratuliert zur Wiederwahl
12.04.2013 - Bei der Wahl des Aufsichtsrats der ZF Friedrichshafen AG im Graf-Zeppelin-Haus wurde Martin Ocker von der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) nach 2008 zum zweiten Mal in das Kontrollgremium von ZF gewählt. Ocker, Betriebsrat der ZF Lenksysteme GmbH in Schwäbisch Gmünd und Bezirksvorsitzender der CGM Ostwürttemberg, ist einer von sechs Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat, dem er nun für mindestens weitere fünf Jahre angehört.
„Wir sind raus“ - Für die CGM endet die Tarifarbeit in der Zeitarbeitsbranche
28.03.2013 - Zum 31.03.2013 endet das Engagement der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) in der Zeitarbeit endgültig. „Alle Tariferträge sind gekündigt, wir sind raus“, verkündete der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen kurz vor Antritt des Osterurlaubes.
CGM bei Aufsichtsratswahlen am Bodensee erfolgreich: Franz Benz und Andreas Bemerl in den Aufsichtsräten von Engine Holding, MTU und Tognum vertreten
13.03.2013 - Bei den Aufsichtsratswahlen der Engine Holding GmbH, der MTU Friedrichshafen GmbH und der Tognum AG ist nicht nur die relativ hohe Wahlbeteiligung von 58 Prozent erfreulich, sondern vor allem der Erfolg von Franz Benz, Vorsitzender des CGM-Bezirksverbandes Friedrichshafen/Ravensburg und seit vielen Jahren Betriebsrat bei MTU, sowie Andreas Bemerl, auch Mitglied im CGM-Bezirksvorstand und langjähriger Betriebsrat bei Tognum.
CGM fordert soziale Komponente - Große Tarifkommission formuliert Tarifforderungen
07.03.2013 - Die Große Tarifkommission der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) spricht sich dafür aus, in der anstehenden Tarifrunde eine soziale Komponente bei den Entgelterhöhungen einzubauen. „Die steigenden Lebenshaltungskosten, vor allem bei den Mieten und Energiekosten, belasten die unteren Einkommen überproportional. Deshalb setzen wir uns in dieser Tarifrunde für eine Entgelterhöhung mit einer sozialen Komponente ein“, formuliert der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen die Forderung der Großen Tarifkommission der CGM.
S T E L L U N G N A H M E
27.02.2013 - Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) und Bundesvorstandsmitglied des Christlichen Gewerkschaftsbund Deutschlands (CGB), nimmt Stellung zum Artikel „Mieses Geschäft mit Werkverträgen“, veröffentlicht am 26.02.2012 auf Spiegel Online:Mindestlohn – besser heute als morgen: CGM spricht sich für eine schnelle Lösung aus
Stuttgart, 20.02.2013. Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) spricht sich bereits seit geraumer Zeit für die Einführung einer allgemeinen verbindlichen Lohnuntergrenze aus. „Wir sehen mittlerweile eine breite Zustimmung in Politik und Bevölkerung für solch eine Lohnuntergrenze“, meint der CGM-Bundesvorsitzende Adalbert Ewen. „Selbst in der FDP gibt es mittlerweile Politiker, die sich der Idee nicht mehr verschließen.“
Sobald sich CDU und FDP einig seien, stehe einer Lohnuntergrenze nichts mehr im Weg. „Je früher das gelingt, desto besser für viele Beschäftigte in diesem Land,“ so Ewen. Der große Unterschied zwischen den Ansichten von Regierung und Opposition bestehe dann nur noch in der Frage, wer die Lohnuntergrenze bzw. den Mindestlohn festlegen soll. Die Union möchte eine Kommission einsetzen, in der Vertreter von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften vertreten sind, Rot-Grün sieht den Gesetzgeber in der Pflicht, also den Bundestag. „An dieser Frage sollte der Mindestlohn nicht scheitern“, fordert Ewen.
Die CGM spricht sich dafür aus, dass eine Kommission branchen- und regionalspezifische Mindestlöhne aushandelt, die dann jedoch gesetzlich festgeschrieben werden. „Sollte es dann noch weiße Flecken ohne Mindestlohn geben, muss dort automatisch der niedrigste der vereinbarten Mindestlöhne als allgemeine verbindliche Lohnuntergrenze gelten“, stellt sich Ewen eine Kompromisslösung vor. Diese Untergrenze sollte nicht unter 8,50 Euro liegen. Aus diesem Grund habe sich die CGM bereits im Herbst freiwillig dazu verpflichtet, Tarifverträge nur noch über 8,50 Euro abzuschließen.
„Wichtig ist uns vor allem, dass die Tarifpartner einen oder mehrere Mindestlöhne aushandelt“, macht der CGM-Bundesvorsitzende deutlich. „An den Verhandlungstisch müssen Experten, die das seit Jahren machen. Bei aller Wertschätzung des Bundestages: Nur wenige Abgeordnete sind Arbeitsmarktexperten. Und die allerwenigsten waren schon einmal bei Tarifverhandlungen dabei.“
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| Veröffentlicht 13:47:04 20.02.2013 |