Friedrichshafen, 15.04.2019

Der Friedrichshafener Andreas Bemerl ist neuer Landesvorsitzender der CGM in Baden-Württemberg. Bemerl wurde beim 13. Ordentlichen Landesgewerkschaftstag in Friedrichshafen von einer großen Mehrheit der Delegierten zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zu Stellvertretern wurden Martin Rott aus Schwäbisch Gmünd und Marinko Skara aus Böblingen gewählt.

 

Das Thema des 13. Landesgewerkschaftstags „Gewerkschaft schafft Zukunft“ war Programm. Neben Infoständen der Deutschen Rentenversicherung und der BKK ZF & Partner konnten sich die Gäste auch zum Thema 3D-Druck informieren lassen und einem Drucker dabei zusehen, wie er „frische“ Give-Aways produzierte, welche zur Förderung der Jugendarbeit direkt am LGT verlost wurden.

Dass die CGM einen linken Aktivisten und Sozialwissenschaftler als Hauptredner eingeladen hat, sollte ebenfalls die Aufbruchsstimmung deutlich machen. Die CGM steht für Demokratie und Pluralität - dazu gehört auch der Diskurs nach Innen und Außen.

Die CGM steht aber auch für Minderheitenschutz und stellt sich entschieden gegen Diskriminierung und Extremismus, „egal von welcher Seite dieser kommen mag“, so Andreas Bemerl in seiner Rede. Er ist stolz auf seine CGM-Kolleginnen und -Kollegen, die sich täglich für die Interessen der Mitarbeiter in den Betrieben einsetzen und dabei auch immer den Einzelnen selbst im Blick haben.

Themen des neuen Landesvorstandes sind unter anderem die aktive Jugendarbeit, der Minderheitenschutz, aber auch die tarifpolitische Entwicklung in Bezug auf die Digitalisierung und Industrie 4.0.

„In Bezug auf mobiles Arbeiten herrscht in vielen Betrieben ein geringer Organisationsgrad, der von vielen Mitarbeitern zunächst als positiv empfunden wird. Wenn aber ohne geregelte Arbeitszeiten Projekte fällig werden, wird Freiheit zu Zwang. Das stellt uns tarifpolitisch vor neue Herausforderungen, auch der Gesetzgeber ist hier gefragt!“ (Andreas Bemerl).

Auch der Bundesvorsitzende Adalbert Ewen fordert eine Anpassung der Tarifpolitik an aktuelle Herausforderungen: „Für besondere Berufsgruppen benötigen wir spezielle Tarifverträge, dazu gehören vor allem Mitarbeiter in der IT.“

Auch darin ist sich die neue Führung in BW am Abend vollkommen einig, „Wir machen weiter! Es lohnt sich immer, sich für die Interessen der Mitarbeiter einzusetzen!“ (Marinko Skara, stellv. Landesvorsitzender BW).

 

Persönlich. Menschlich. Nah.